Drohnenversicherungen - Neuerungen

Drohnenfans - aufgepasst

 

Da sich die bestehende Drohnenverordnung aus dem Jahr 2017 geändert hat, bestehen für die Hobby- und auch gewerblichen Flieger seit dem 31.12.2020 neue Pflichten.

 

Kompetenznachweis - erforderlich

Ein Kompetenznachweis ist bei Drohnen ab 250 Gramm vorzulegen. Bis dato lag die Grenze bei zwei Kilogramm. Dieser kann über einen Onlinetest beim Luftfahrt-Bundesamt erworben werden. Bestehende Kenntnisnachweise verlieren erst zum 31.12.2021 Ihre Gültigkeit. Es gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.

 

Registrierung - notwendig

Drohnenpiloten sind verpflichtet, ihre Flugmodelle registrieren zu lassen. Hier ist es wichtig, dass die Registriernummer sichtbar auf dem Flugobjekt angebracht ist.

 

Dies gilt bei Drohnen ab 250 Gramm oder bei Drohnen unter 250 Gramm, wenn diese mit einer Kamera, oder mit einem anderen Sensor ausgestattet ist, der personenbezogene Daten erfassen kann.

 

Ausgenommen sind Drohnen, die explizit lt. EU-Richtlinie als „Spielzeug“ deklariert sind.

 

Abstand – neu

Bei Drohnen mit weniger als 25 Kilogramm Startmasse, die in unmittelbarerem Sichtkontakt zum Fernpiloten während des gesamten Fluges betrieben werden, ist eine maximale Flughöhe von 120 Meter (vorher waren es 100 Meter) erlaubt.

 

Drohnen - 3 Betriebskategorien

 

„Offen“

 - betrifft Drohnen mit einer Startmasse von weniger als 25 Kilogramm,

 - innerhalb einer Sichtweite bis max.120 Meter Höhe fliegen und

 - keine gefährlichen Güter transportieren oder Gegenstände abwerfen

 

„Speziell“

 - betrifft den Betrieb von Drohnen, deren Einsatzspektrum den Rahmen der offenen Kategorie übersteigt, z.B. beim Betrieb außerhalb der Sichtweite und/oder ab 25 Kilogramm Startmasse.

 

 „Zulassungspflichtig“

 - betrifft den Betrieb von großen und schweren Drohnen, die z.B. zur Beförderung von Personen oder gefährlichen Gütern konstruiert sind.

 

Versicherungspflicht – unerlässlich!

Die Drohnen-Haftpflichtversicherung ist gesetzlich für alle Drohnen vorgeschrieben (nach Landesvorgabe lt. §43 Luftverkehrsgesetz -LuftVG)

 

Versicherungsschutz

Bei den allermeisten Versicherern im Bereich der Betriebs- und Berufs-Haftpflichtversicherung haben wir bereits pauschale Regelungen für die Mitversicherung der kleineren Flugdrohnen getroffen.

 

Zu Ihrer eigenen Sicherheit wäre es jedoch gut, wenn Sie bitte vor dem „Abheben“ gerne auf uns zukommen würden!